Ich hab' da mal 'ne Frage:
Fast jeder kennt im Supermarkt das
Regal mit den "Bockwürstchen".
Ich suche schon seit Wochen nach
"Kein-Bock-Würstchen" für den total
lustlosen Verbraucher.
Kann mir jemand weiter helfen?
Warum hat Peter immer Fragen, die so lang formuliert sind? - Er könnte doch einfach
auf den Punkt kommen. ;-)
Antwort von rolf b@ (11.01.2013 - 12:51)
Er redet wohl gern und hat sonst keinen der zuhört.
Antwort von Batwichtel (11.01.2013 - 21:00)
Ich hab's aufgegeben mir darüber den Kopf zu zerbrechen.
Und was die Diskussion darüber bringt haben wir ja auch schon erlebt.
Also, zurückschalten auf Sparflamme und einfach machen lassen.
Im Grunde ist es sowieso jedem bekannt,
was ich vor einiger Zeit im Internet
gelesen habe. Da wurde vom "FOCUS"
die bahnbrechende Entdeckung gemacht,
dass Egoisten evolutorisch im Vorteil
sind.
1. ist diese Erkenntnis keineswegs
überraschend. Trotzdem wird von
vielen bestritten, dass damit die
Evolutionstheorie zweifelsfrei bewiesen
wird.
2. wird die Behauptung empirisch
ausgezeichnet unterstützt. Denn wer
setzt viele Kinder in die Welt, auch wenn
die Vorraussetzungen dafür ungünstig
sind? Jawohl, die Unvernünftigen.
3. ist die Behauptung zu pauschal, was
aber nicht verwundern kann. So Kleinkram
wie, dass auch Kooperation günstig sein
kann, und dass es uns ohne eine solche
Kooperation vermutlich längst nicht mehr
geben würde, verkauft sich eben schlecht.
Also wird darüber auch nichts geschrie-
ben. Darüber würde ich mich ja gerne
aufregen, aber leider darf ich das nicht
mehr, weil die Meinungsfreiheit offiziell
abgeschafft wurde - schade.
4. bleibt die Menschheit weiterhin den
Beweis schuldig, dass sie tatsächlich eine
besondere Spezies ist. Das Potential der
Menschheit kommt deshalb nicht zur
Geltung.
Es ist also, wie es immer war. Der Mensch
kann die Fesseln des Alltags nicht spren-
gen. Er muss seine Energie für den Erwerb
von Geld einsetzen, für andere Bereiche
des Lebens bleibt nichts übrig. Auch wenn
die Sklaverei nach Meinung vieler fast
gänzlich verschwunden ist, so fehlt den
Menschen nach wie vor der Freiraum, der
es ihm gestatten würde, ein Leben nach
seinen Vorstellungen zu führen. Und die-
ser Zustand der Sinnlosigkeit des Lebens,
bedingt durch den unseligen Zwang, der
allen auferlegt wird, wird wohl solange
andauern, wie es Menschen gibt.
Kurzes Fazit : Auch wenn der Mensch
nicht determiniert ist, so verhält er sich
jedenfalls so, als wäre er dazu determi-
niert, sich selbst und seinen Mitmenschen
das Leben so schwer wie möglich zu
machen.
Abschliessende Frage : Wie kann man
angesichts dieser Tatsachen an einen
gerechten, barmherzigen Gott glauben?
Antwort von Angelika (27.12.2012 - 02:06)
Gar nicht! Warum sollte man auch?
Meine Antwort siehe 5129!